Grippeimpfung und Pflege

Am 4.1. erschien folgender Artikel, neben anderen, in der Sonntagszeitung:

SZ – Wenn die Helfer den Tod bringen

Dieser Artikel enthält eine direkte Anschuldigung an das Pflegepersonal. Darauf wurde vom Netzwerk Impfentscheid entsprechende reagiert. Folgende Stellungsnahme wurde ausgearbeitet und als Medienmitteilung versandt.

Das Pflegepersonal ist keine Mörderbande

Die Erhebung zur Grippeimpfung

 

Nachfolgend ein paar Rückmeldung von Pflegepersonal:

 

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naja: ich gehöre zum Kreis dieses äuserst gefährlichen Pflegepersonals:)

Habe vorgeschlagen, dass wir alle mal zu Hause bleiben und dann schauen, wieviele Patienten dann überleben…

Zudem wird uner Immunsysem schon etwas schlecht gemacht: Ich werde mit so vielen (gefährlichen und multiresistenten) Bakterien konfrontiert, dass ich ja eigentlich ständig krank sein müsste, wenn man sich so schnell ansteckt.

Danke, dass ihr euch so einsetzt!

Freundliche Grüsse – AJ

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…und ich hab uns im Geiste schon im neuen Berufsoutfit gesehen…statt bisher weiss, nun totengraeberschwarz. Waer doch mal ne Abwechslung gewesen gg

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Eine meiner Kundinnen ist OP Schwester. Sie erzählte mir, dass grosser Druck ausgeübt wird, damit sich alle impfen lassen. Sie erzählte mir weiter, dass sie sich bei der letzten Grippe-Impfung trotzdem nicht impfen liess. Sie war anschliessend die einzige im Team, die gesund blieb!

Alles Liebe, TR

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Danke für die „neue dicke Post“! Ich bin eine betroffene Pflegende und mir wurde damals bei der Schweinegrippe-Hysterie auch die Hölle heiss gemacht.

Ich hatte eine Stirnhölenentzündung und 37.1 Tempi. Daher musste ich bei der Spitalpersonalärztin vorstellig werden. Ich wurde unter hohen Sicherheitsbedingungen, Maske. mind. 5m Abstand und sehr viel Sterilium und Ethanol empfangen, als ob ich die Pest hätte. Die Ärztin sagte mir  mit einem vorwurfsvollen Unterton, dass es jetzt höchste Zeit wäre mich endlich impfen zu lassen. Ich entgegnete, dass mein Immunsystem im Moment geschwächt sei und ich dies meinem Körper im Moment nicht zumuten wolle. Sie beschimpfte mich als verantwortungslose Person und ich hätte keinen Anspruch auf Wellness in diesem Beruf…ich hätte ihn ja freiwillig gewählt!

Ich war sprachlos (nicht gerade typisch für mich) Schon mehr als 25 Jahre arbeitete ich damals in meinem Beruf und musste mir so was von einer jungen OÄ sagen lassen…. Wer steht denn eigentlich in direktem Körper- /Hautkontakt neben den hoch ansteckend Kranken und deren Exkrementen und dem Laborentnahmen, während die Ärzte draussen vor der Türe (nach dem Staten) die Therapiepläne schmieden??…und wenn die mich zwingen, werde ich den Dienst quittieren…sollen dann schauen, wer dann die Patienten betreuen wird! Bei uns liessen sich nur etwa 10% impfen damals. Ich sagte besser nichts dazu, so sehr brodelte es in mir!!

mit freundlichen Grüssen und Danke für ihr Engagement

AE

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Guten Tag

Wir haben den Artikel in der Sonntagszeitung auch gelesen. Wir denken, dass es noch gewichtigere Ansteckungsrisiken gibt: die Besucher! Da müssten während der Grippezeit für die Besucher Mundmasken vorgeschrieben sein. Ebenso müssten bei den Spitaleingängen Infektionsmittel-Spender vorhanden sein – wie auf den Kreuzfahrtschiffen.

Zudem würde uns interessieren, ob in den Impfungen die effektiven Grippeviren vorhanden sind.

Für uns sind die Pflegenden und Aerzte keine vermeindlichen „Mörder“. Leider verdienen die meisten Journalisten diese Bezeichnung nicht. Es wird der Hurrajournalismus gepflegt -leider!!

Freundliche Grüsse

WF

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Das ist dringend nötig, dass ihr da reagiert! Ich habe die Sonntagszeitung auch gelesen und war entsetzt über diesem Bericht!! Das ist echt ketzerisch und erinnert an Hexenzeiten.

Hoffentlich wird diese Stellungsnahme auch veröffentlicht!

Liebe Grüsse, BB

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Guten Tag, Netzwerk Impfentscheid

herzlichen Dank für Ihren Artikel. Ich wünschte mir, der erschiene ebenso gross auf der Titelseite aller Tageszeitungen.

Als betroffene Pflegefachfrau bin ich Ihnen sehr dankbar dafür, zumal unser Berufsverband bis anhin offenbar nur “lauwarm” Stellung genommen hat.

Jedes Jahr werden  meine Teammitglieder und ich aggressiver bedrängt, uns jährlich gegen  Grippe zu impfen. Es wird immer mehr massiver Druck ausgeübt von Seiten der impfbefürwortenden Ärzte, dazu gehört der immer wiederkehrende Spruch, wir Pflegende seien schuld….

Als Pflegefachfrau Bsc FH habe ich selber eine Literaturrecherche gemacht und weiss, dass die Argumente sehr dünn und die von den Befürworter unermüdlich zitierten Studien oft mangelhaft, wenn nicht direkt von der Pharmaindustrie gesponsert sind.

Allerdings ist es schon etwas befremdlich, wenn wir auf unseren Stationen die Sonntagszeitung verteilen müssen und die Patientinnen und Patienten uns dann meiden oder zumindest laut darüber nachdenken, dass wir sie direkt gefährden könnten.

In Anbetracht des Fachkräftemangels frage ich mich, wer in Zukunft dem Druck noch standhalten mag und in diese anspruchsvollen Berufe einsteigt.

Wünsche Ihnen allen ein gutes und erfolgreiches neues Jahr und viel Mut und Durchhaltewillen!

Herzliche Grüsse

UB

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Bravo, dieser Bericht ist Balsam und bringt die ganze Machenschaft auf den Punkt.

Besten Dank

SB

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Danke für diese Stellungsnahme. Ich arbeite auch in der Pflege und sehe es genau so.

Liebe Grüsse S. F.

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Danke, dass Sie bei den kleinen Lieferanten bestellen, die den Markt nicht durch Preisdumping gefährden.... Verstanden