EU und Heilkräuter – Entwarnung?

Hier eine Richtigstellung der Befürchteten Verbote für Heilkräuter. Jedoch: Vorsicht und ein waches Auge ist auf jeden Fall angebracht!

Hallo, Ihr Lieben,

vielen Dank für die vielen Rückmeldungen unterschiedlichster Art.
Ich möchte etwas richtigstellen:
Vor etwa einem Jahr lief die Kampagne zum Codex Alimentarius. Damals hatte ich bei „http://hoax-info.tubit.tu-berlin.de/hoax/“ nachgeschaut und nichts unternommen, diesmal hab ich mitgemacht – nun gut, jetzt weiß ich wieder einmal, dass ich mich vorher informiere.

Dort steht:

Hintergrund ist die EU-Richtlinie 2004/24/EG [1] (auch als THMPD – Traditional Herbal Medicinal Products Directive bekannt) aus dem Jahr 2004. Sie ist bereits seit 2005 deutsches Recht. Am 30. April 2011, nicht etwa wie behauptet am 1. April, läuft lediglich noch eine Übergangsfrist von sieben Jahren aus. Änderungen betreffen vor allem EU-Staaten, in denen es, anders als in Deutschland, bis dahin keine Arzneimittelrichtlinien für traditionelle pflanzliche Heilmittel gab.

Diese EU-Richtlinie soll die Zulassung traditioneller pflanzlicher Arzneimittel in der EU nach einem vereinfachten Verfahren regeln. Die meisten Heilpflanzen, Kräutertees und homöopathischen Mittel sind davon gar nicht betroffen, soweit sie nicht als Medikamente gelten. Um ein Verbot solcher Mittel ist dabei nie gegangen.

Verschwörungstheoretiker aus der Esoterik-Szene vermuten dahinter ein Komplott der Pharma-Lobby gegen die vermeintliche Konkurrenz der pflanzlichen Heilmittel. Hersteller von Naturheilmitteln wie auch
Heilpraktikerverbände schütteln nur den Kopf über diese E-Petition, die sie als gegenstandslos betrachten. Im Grunde setzt diese neuere Verschwörungstheorie die →Kampagne zum Codex Alimentarius fort, in der
noch hanebüchenere Behauptungen aufgestellt wurden (bis zur angeblich geplanten Vernichtung der Menschheit).

Es hat sich herausgestellt, dass auch jetzt wieder Panikmache dahintersteckt. Der Bundesvorstand des Fachverband Deutscher Heilpraktiker e.V  bittet darum, solche Panikmails nicht einfach ungeprüft zu multiplizieren und schreibt:

Zu dieser Petition und dem einem Verbot von Heilpflanzen möchten wir nochmals klar stellen: Es ist vollkommener Unsinn, ein Verbot zu befürchten. Die EU- Richtlinie zu traditionellen Arzneimitteln Traditionelle Phytotherapierichtlinie der EU ist viele Jahre alt (2004) und sie ist in Deutschland ebenfalls schon bereits seit Jahren im deutschen Arzneimittelgesetz umgesetzt worden. Ihre europaweite Ratifizierung 2011
wird also bei uns nichts ändern. Damit ist eine Petition an den  Bundestag,er möge hier zugunsten der traditionellen Heilpflanzen tätig werden, haltlos. … Es werden aktuell keine Heilpflanzen in Deutschland verboten und jeder Heilpraktiker kann die Pflanzen, die es nicht als Fertigarzneimittel gibt, in einer Rezeptur weiterhin als
Heilpflanze (Tee, Tinktur) verordnen.

Nun bin ich sehr zuversichtlich, dass diese Zeilen zur Klärung beitragen.

Liebe Grüße von Helga-Myrkit (Hoffmann)

Helga Ute Myrkit Hoffmann
Körper, Geist und Seele in Ein-Klang bringen
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(Das Gesundheitslädchen mit Herz)
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