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Liebe gesundheitsbewusste Mitmenschen

Es vergeht seit 1996 kein Jahr, in welchem die Prämien für die Krankenkassen nicht steigen. Jedes Jahr ein paar Prozentpunkte mehr. Viele Familien, sogar in der reichen Schweiz –mittlerweile über 100 000 Familien und bis zu 800 000 Bürger sind von der Armut bedroht oder stecken schon in ihr – können sich diese Prämien immer schlechter leisten – Tendenz stark steigend. Alles was bisher von politischer und behördlicher Seite unternommen wurde um diesen Anstieg zumindest einzudämmen, waren lediglich die typischen symptomatischen Bemühungen, welche vor allem der Industrie nicht schaden sollten. So kann es nicht weitergehen!

Es braucht deshalb, um das jetzige Krankheitssystem wieder in ein nachhaltiges Gesundheitssystem umzuwandeln, massive Veränderungen. Alle Beteiligten – Wirtschaft, Politik, Behörden, Versicherer und Versicherte – müssen sich an der eigenen Nase nehmen, damit wir keinen abzusehenden Kollaps im Krankheitssystem erleiden, welcher auch andere Bereiche mit sich reissen würde.

Und genau für diesen Ansatz haben wir am 2. Juli mit der Sammlung der Unterschriften für eine grundlegend verändernde Initiative begonnen. Seit diesem Datum sammeln wir, nach jahrelanger Vorbereitung, für die Initiative: Gesundheit mitbestimmen.

Den Schweizer Bürgerinnen und Bürger soll mit dieser Initiative wieder das in der Verfassung verankert volle Gesundheits-Entscheidungsrecht zugestanden werden. Dazu gehören u.a. zu bestimmen von wem und mit welchen Methoden sie sich behandeln lassen wollen und dies selbstbestimmt in welchem finanziellen und fachlichen Umfang dies sein soll. Gesundheitsbewusste Mitmenschen sollen nicht weiter vom System bestraft werden, wenn sie ihre Gesundheit in den eigenen Händen halten und entsprechend gesund leben.

Bereits heute warnen jedoch gewisse Kreise, welche ihre Pfründe schwinden sehen, vor unserer Initiative. Mit den Argumenten, dass damit Minderbemittelte durchs Netz fallen weil sie nicht die anscheinend notwendigen schulmedizinischen Behandlungen geniessen können und die Initiative die Sozialität abtötet, versuchen sie Ängste zu schüren. Dieses Unsachliche ist normal, gehört (leider) dazu, ist aber falsch, verwirrend und schlussendlich irreführend.

Die Zeit nach der Annahme einer Initiative wird dazu genutzt, um deren Umsetzung auszuarbeiten. So wird es auch bei unserer Initiative sein. Dem Initiativkomitee und sicherlich auch dem Grossteil unserer Mitmenschen und Ihnen liegt es am Herzen, dass niemand durchs Netz fallen wird. So besteht bereits heute die Idee bei der Umsetzung nach der Annahme, dass in einem Notfall allen Menschen weiterhin geholfen werden muss. Aber auch andere sozialverträgliche Ideen bestehen schon heute. Es wird niemand durchs Netz fallen, der dies nicht absichtlich so auch will oder herbeiführt – aber auch das ist Selbstverantwortung.

Es darf jedoch nicht vergessen werden, was sozial überhaupt bedeutet. Es bedeutet, dass alle sich in einem System sozial verhalten müssen. Sonst kann ein soziales System nicht sozial genannt werden und wird früher oder später kollabieren. Das heutige Krankheitssystem stellt kein wirklich soziales System (mehr) dar:

  • Man darf auf alle erdenklichen Arten krank werden und hat keinerlei Konsequenzen zu fürchten. Eigenverantwortung ist ausgeklammert und nicht nötig.
  • Preise für Leistungen und Medikamente dürfen schon fast willkürlich festgesetzt werden. Es herrscht kein freier Markt, da es keine gesunde Konkurrenz gibt.
  • In erster Linie zählen Umsatz und Gewinn.
  • Qualitätskriterien werden nach einseitigen Standards bemessen und bestimmt. Dies zu Gunsten der Dienstleister, aber zu massiven Nachteilen für die Versicherten.
  • Gesetzliche Vorgaben, wie zum Beispiel des Erfüllen der WZW-Kriterien, werden nicht unabhängig überprüft. Was zu fraglichen Empfehlungen für medizinische Massnahmen und zu ungerechtfertigten Ablehnungen nichtpharmaorientierten Anwendungen seitens des Bundes führt.
  • Und vieles mehr.

Sobald jedoch jemand seine eigene Gesundheit und die seiner Familie in die eigenen Hände nimmt, selbst bestimmt welche medizinischen Massnahmen er geniessen will oder eben nicht und seinen Gesundheitszustand damit nachhaltig verbessert und erhält, wird dafür nicht belohnt, sondern mit den nicht selbstverursachten massiven Prämien bestraft. Ist das sozial?

Mit der Annahme unserer Initiative fällt der Zwang sich staatlich verordneten Gesundheitsvorgaben zu unterwerfen weg. Nur so entsteht für alle Menschen eine grosse Chance, sich ihrer Gesundheit wieder selbstbestimmt widmen zu können und sich nicht mehr von einem System abhängig machen zu müssen oder zu lassen. Denn nach Einführung dieser Initiative muss der Bund verschiedene Versicherungsmodelle zulassen. Nicht nur das heute doch eher fragliche rein schulmedizinisch abgestü(r)zte Modell ist zulässig, sondern auch:

  • Alternativmedizinische Modelle.
  • Modelle bei welchen der Versicherer frei wählen kann, wie er sich versichern und bei wem er die Behandlung durchführen lassen will.
  • Modell “Singapur”: persönliches und vererbbares Gesundheitssparkonto.
  • Starke Förderung der Gesundheitsprävention mit entsprechender Honorierung.
  • Und viele mehr.

Wir vom Initiativkomitee und alle weiteren Mitarbeiter sind überzeugt, dass nur mit einer Kehrtwendung das heutige Krankheitssystem wieder in eine gesunde Richtung gelenkt werden kann und muss.

Wir sind auch überzeugt damit nicht die Pflästerli-Politik von Bund und Politik, aber auch gewissen anderen Initiativen, zu übernehmen, sondern ursachenbasiert die Probleme im Krankheitsmarkt anzugehen, angehen zu müssen.

Und genau dafür ist unsere Initiative ins Leben gerufen worden.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung und mit herzlichen Grüssen

Daniel Trappitsch
Netzwerk Impfentscheid, Initiativkomitee- und Kernteammitglied

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Für unsere nicht stimmberechtigten LeserInnen:

Teilen heisst heilen, d.h. wir danken Ihnen schon heute für das Weiterleiten dieser Information an Ihre Schweizer Kontakte.

Die Unterschriftenbogen finden Sie hier (rechts im Kasten): https://gesundheitmitbestimmen.ch

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Wie können Sie uns unterstützen?

Natürlich sind wir, analog allen anderen Referendum- oder Initiativkomitees, immer auch auf die direkte Mithilfe angewiesen. Gerne dürfen Sie auch eine höhere Stückzahl der Unterschriftenbögen bei uns bestellen, um diese in ihrer Umgebung verteilen zu können. Sobald auch Werbematerial, wie Flyer und Plakate zur Verfügung stehen, werden Sie entsprechend informiert.

Herzlichen Dank schon heute für Ihre Unterstützung.

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