Seit dem Bestehen des NIE sind uns viel zu viele Meldungen zugeschickt worden oder es wurde gar direkt mit dem Sekretariat Kontakt aufgenommen, in welchen auf eine unrechtsmässige Impfung gegen den Willen der Eltern hingewiesen wurde. Das zeugt von Arroganz und Überheblichkeit seitens der Ärzte, aber auch eine Selbstherrlichkeit und gewisse Frechheit. Leider werden diese in ihrem Tun auch noch bestärkt. Denn bisher ist nur eine Mutter in der CH und eine in D bereit, hier rechtliche Schritte einzuleiten.

Das ist nicht nur schade, sondern eigentlich tragisch!

Dabei ist das Impfen eine Körperverletzung. Vor allem dann, wenn man nicht einverstanden mit dem Impfen war. Hier die rechtlichen Grundlagen:

Die körperliche Integrität und die Selbstbestimmung des Patienten sind auf verschiedenen Stufen der Rechtsordnung und in verschiedenen Erlassen geschützt. In der Verfassung ist der Schutz der persönlichen Integrität in Art. 10 Abs. 2 Bundesverfassung (BV), im Zivilgesetzbuch in den Art. 27 ff. ZGB (Persönlichkeitsrechte) und im Strafgesetzbuch in den Art. 111 ff. StGB (Rechtsgüterschutz) geregelt. Jede medizinische Massnahme stellt, sofern kein Rechtfertigungsgrund besteht (In der Regel: Einwilligung), eine Körperverletzung gemäss Artikel 122 / 123 StGB dar. 

Deshalb ist eine Art Pflicht, nach einer nicht erlaubten Impfung, rechtlichen gegen den Arzt vorzugehen. Um diesen Schritt zu unterstützen, hat das N.I.E. die Patientenrechtsschutzversicherung für Ihre Mitglieder aufgebaut (wirksam ab Sommer 2012).

Es ist wohl verständlich, dass man sich nach dem Rechtsbruch nicht auch noch dem Rechtsstreit aussetzen will. Aber dies ist auch sehr kurzsichtig. Denn jede Strafanzeige, und eine solche müsste auf jeden Fall getätigt werden, ist wie ein Tropfen, der den Stein irgendwann höhlt. Sogar eingebundene Richter (das sind leider die meisten) werden hellhörig, wenn gegen einen Arzt schon wieder eine Strafanzeige getätigt wurde. Machen wir aber nichts, dann passiert sicherlich auch nichts.

Wenn solche Rechtsmissbräuche bekannt werden, dies ist auch bei Impfschäden nötig, dann müssen rechtliche Schritte unternommen werden. Es braucht eine Flut von Anzeigen, um hier etwas bewirken zu können. Strafanzeige zu erstatten ist noch kein grosser Aufwand: Strafanzeige ausfüllen und einreichen. Wichtig ist aber die ganz genaue schriftliche Erfassung des Vorfalles inkl. Benennung von allfälligen Zeugen . Dies sollte sofort gemacht werden.

Ebenfalls sollten die Formulare Impfschadensverdacht und Beobachtung nach Impfungen ausgefüllt und auch uns als Kopie eingeschickt werden. In Deutschland wird es nächstens möglich, dass auch Laien Nebenwirkungen melden. Das wäre auch in der Schweiz hilfreich. Denn die Ärzte melden max. 5% der Nebenwirkungen zurück.

Wer hier einfach die Faust im Sack macht, schadet der Sache – kann es leider nicht anderst ausdrücken… Durch diese Faust im Sack werden die rechtswidrigen Machenschaften gedeckt und es werden weitere Rechtsverletzungen ermöglicht. Dies zeigt sich tragischerweise leider fast wöchentlich.

ALSO: Das N.I.E. zusammen mit der PATIAN helfen gerne in dieser Sache. Kontaktieren Sie uns helfen Sie dieses kriminelle Verhalten zu reduzieren.

Danke